Kristina Böe

Nationalität: Deutsch
Stadt, Land: Hamburg, Deutschland
Studiengang, Abschluss: Allgemeine Verfahrenstechnik / Dipl-Ing.
Abschlussjahr: 1994
Arbeitgeber, Position: GEA Brewery Systems GmbH, Senior Vice President Cross-Application Execution

 

Warum haben Sie sich damals für die TUHH entschieden und war das aus heutiger Sicht gut?

Das Studienangebot an der TUHH machte einensehr fundierten Eindruck. Sicherlich haben auch dieNähe zu meinem Wohnort und der hervorragendeRuf der TUHH sein Übriges getan. Das Studium ander TUHH war sehr anspruchsvoll und umfassend.Dieses hat mich und meine gesamte Herangehensweisean die Anforderungen im Job entscheidendgeprägt. Man lernt sehr strukturiert an Neuesheranzugehen und den „Elefanten in kleine Stücke zu zerlegen“.

 

Können Sie sich an den ersten Eindruck erinnern, den die TUHH auf Sie gemacht hat?

Zu meiner Zeit war die TUHH noch nicht so schön wie heute. Die Vorlesungen fanden an zahlreichen Orten in Harburg statt (Kasernenstraße, Kneipe in der Eißendorfer Straße, Helmsmuseum usw.). Daher gestalteten sich die Phasen zwischen den einzelnen Vorlesungen mit Laufen, Parkplatzsuche. Das Ganze wurde jedoch durch die tollen Studienkollegen wettgemacht.

 

Was war Ihre Motivation dieses Studienfach und diesen Beruf zu wählen?

Ich habe einen Studiengang gesucht, der eine breite naturwissenschaftliche Basis benötigt und legt. Auch die zahlreichen Möglichkeiten, die man mit allgemeiner Verfahrenstechnik in der Industrie hat, haben mich überzeugt.

 

Wie würden Sie Ihre Zeit an der TUHH zusammenfassen?

Eine arbeitsintensive Zeit, die jedoch aufgrund der tollen Arbeitsgruppe, die ich hatte, auch genügend Freiräume gelassen hat. Die Truppe, mit der ich damals intensiv gearbeitet habe, gearbeitet habe, trifft sich seit dem Studium immer noch zu unterschiedlichen Anlässen.

 

Was ist das Tollste an Ihrem Job?

Seit 01. Juni 2015 habe ich eine neue Position innerhalb der GEA Group übernommen. Ich baue derzeit einen völlig neuen Bereich auf, wo ich auf keine vorhandenen Strukturen aufbauen kann. Das macht unheimlich Spaß, fordert mich aber auch, aufgrund der großen Verantwortung, die damit verbunden ist. Die GEA Group ist mein erster Arbeitgeber nach dem Studium und hat mir über die ganzen Jahre immer wieder neue Herausforderungen gestellt, die mich gefordert und gefördert haben. Zuletzt war ich jahrelang Technische Leiterin bei der GEA Brewery Systems GmbH. Dabei hat mich der große Zusammenhalt und Teamgeist immer sehr stark motiviert, es ist ein Teil meiner Familie.

 

Was nutzen Sie aus dem Studium für Ihren Beruf?

Ich nutze mein großes Basiswissen, um komplexe Zusammenhänge zu verstehen und meinen Mitarbeitern so bei der Lösung ihrer Technischen Probleme zu helfen. Mein heutiger Job besteht hauptsächlich aus Personal Management.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus und welche Kompetenzen brauchen Sie dafür?

Mein typischer Arbeitsalltag ist sehr stark auf Kommunikation ausgerichtet. Da meine Mitarbeiter über die ganze Welt verteilt sind, ist der regelmäßige Austausch über die modernen Kommunikationsmittel unumgänglich. Da mein Bereich sich ausschließlich mit Ressourcen Management beschäftig, spielt das Thema Weiterbildung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter eine wichtige Rolle.

 

Sie engagieren sich außerdem für das Netzwerk TU & YOU, was machen Sie da und warum?

Nachwuchsförderung wird in unserem Hause groß geschrieben. Daher engagieren wir uns besonders an der TUHH, indem wir einmal im Jahr den Preis für den „Besten Bachelor Abschluss in der Regelstudienzeit in der biologischen Verfahrenstechnik“ ausschreiben. Zusätzlich sind wir zusammen mit anderen namhaften Firmen aus Hamburg am sogenannten Professoren Grill als Sponsor beteiligt. Dieses Netzwerk hat uns bisher zahlreiche Praktikanten beschert und dazu geführt, dass doch der ein oder andere Mitarbeiter ein Absolvent der TUHH ist. Diese Kooperation ist eine Win-win-Situation für die Studenten und für uns als Arbeitgeber.