Francis Bouchard


Nationalität: Französisch
Stadt, Land: Toulouse, Frankreich
Studiengang, Ab­schluss: Elektrotechnik – Tech­nische Informatik / Diplom
Abschlussjahr: 1999
Arbeitgeber und Position: Airbus in Toulouse – Head of A350 Cabin & Cargo Chief Engineering

Sie sind Präsident unseres Alumni Chapters in Toulouse, was reizt Sie an dieser Aufgabe?
Ich bin sehr stolz, zusammen mit dem Alum­ni-Team dieses neue Chapter in Toulouse gegrün­det zu haben. Unser gemeinsames Ziel ist, das internationale Alumni-Netzwerk zu vergrößern und die Verbindung der Alumni in Süd-West Frankreich mit der TUHH zu verstärken. Diese natürliche Verbindung zwischen Toulouse und Hamburg erlebe ich schon jeden Tag bei Airbus, einer der größten Arbeitgeber von TUHH-Absolventen: Viele Deutsche leben in Toulouse und der Airbus-Shuttle verbindet täglich die beiden Standorte. Ich freue mich auf die neue Aufgabe.

What was your time at the TUHH an unforgettable experience? I have so many good ones Memories! We were a small group from all over the world and we stayed in the library prepares the exams together. Back then we did Internet with the SUN workstations discovered and amazed when we in high Resolution and have seen the first images of Mars Pathfinder live. What It was also fun to start the Sprachen AG with some friends Organize English, French and Chinese classes. Do they exist still? The lectures were all in German, which was not the case at first simple, but in hindsight it was an opportunity. I could do microelectronics Lectures by the famous Saxon professor Reinhold Paul in the Audimax do not understand at all! Thank goodness my German friends were very much helpful. I would like to talk to you today and also to Professor Otto Thank you for a long time, who gave me a lot of trust.



Was ist das Tollste an Ihrem Job?
Ich führe die Entwicklung der Airbus A350 Passagierkabine. Diese muss beim gleichen Komfort noch mehr Passagiere transpor­tieren und gleichzeitig immer leichter werden. Es ist eine tolle Herausforderung dieses Multi-Mil­lionen Projekt mit vielen Ingenieurinnen und Ingenieuren aus Europa zusammen zu führen: In der Kommunikation zwischen den verschiedenen Kulturen kann ich oft unterstützen. Die Ingenieure haben meistens gute Ideen, aber Schwierigkeiten, sie an das Management einer anderen Kultur zu verkaufen und sie denken manchmal zu wenig an die wirtschaftlichen Herausforderungen. Im meinem Job geht es darum zu entscheiden, welche Ideen Sinn machen um das Management dann zu überzeugen, dass sie damit auch ein Business Case haben und die Kundenerwartungen erfüllen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?
In einem typischen Arbeitstag verbringe ich sechs bis acht Stunden in Webex und Meetings mit vielen deutschen und französischen Ingenieurinnen und Ingenieuren. Ich bekomme dazu ungefähr einhundert E-Mails und muss schnell entscheiden, was wichtig und dringend ist und was warten oder delegiert werden kann. Ich fliege noch ein bis zwei Mal im Monat nach Hamburg und muss ab und zu Kunden (Airlines) oder Lieferanten besuchen. Die Kompetenzen, die ich dafür am meisten brauche, sind gute Kommunikations- und Analysefähigkei­ten, Belastbarkeit und Ausdauer.

Ich würde gerne mal einen Tag tauschen mit …
…meinem CEO Tom Enders.

What would you ask an omniscient researcher from the future? Where does it lead us the development of artificial intelligence? What is the mass of people doing in the world of autonomous robots? How can we stop global warming and at the same time, the needs of mankind for more prosperity and mobility satisfy without plundering the earth?

Wenn Sie Präsident der TUHH wären…
Meine Themen wären KI-Anwendungen, Batterie der Zukunft und Energienetzwerke. Als überzeugter Europäer würde ich auch die Verbindungen mit europäischen und insbesondere französischen Hochschulen intensivieren: Zusam­men können wir viel bewegen und hohe Stan­dards setzten.