Marko Ivanovic

Nationalität: Serbisch
Stadt, Land: London, UK
Studiengang, Abschluss: MSc. Global Innovation Management
Abschlussjahr: 2010
Arbeitgeber, Position: SC Johnson, Senior Business Process Analyst

Warum haben Sie sich damals für die TUHH entschieden und war das aus heutiger Sicht gut?
Die Entscheidung, an der TUHH zu studieren, war mit Sicherheit richtig. Ich hatte die Wahl und konnte den Studiengang zum Master entweder in Dänemark oder in Deutschland fortsetzen. Ich habe mich für die TUHH entschieden, weil ich glaubte, dadurch mit der deutschen Kultur wirklich
in Kontakt zu kommen und die deutsche Sprache zu lernen. Darüber hinaus wusste ich, dass die TUHH eine „junge“ Uni war und daher ging ich davon aus, dass sie alle anderen Hochschulen in der Region überbieten würde.

Können Sie sich an den ersten Eindruck erinnern, den die TUHH auf Sie gemacht hat?
Der Hochschul-Campus ist sehr modern mit vielen Freiflächen und gut organisiert. Ich mochte die Infrastruktur, die Art und Weise, wie die Lehrveranstaltungen organisiert waren und die Themen, die behandelt wurden.

Wo haben Sie in Hamburg / Harburg neben dem Studium am liebsten Ihre Zeit verbracht?
Obwohl ziemlich weit vom Stadtzentrum Hamburgs entfernt, war Harburg ein schöner, ruhiger Stadtteil zum Leben, zum Kennenlernen der deutschen
Kultur und zum Genießen des Studentenlebens an der Uni.

Wie würden Sie Ihre Zeit an der TUHH zusammenfassen?
Wir hatten viel Spaß in unserem Studentenwohnheim, wo wir viele unvergessliche Partys feierten.

Was gefällt Ihnen an der Stadt, in der Sie jetzt wohnen, und worin liegt der größte Unterschied zu Hamburg?
Ich lebe jetzt in London. Was mich hier erstaunt, ist die Möglichkeit, so viele Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und Erfahrungen kennen zu lernen. Was ich im Vergleich zu Hamburg vermisse, ist der ordentliche und strukturierte deutsche Lebensstil.

Was machen Sie beruflich und war Ihr Studium an der TUHH behilflich?
Ich kam zur TUHH mit einem starken IT-Hintergrund. Ich hatte das Ziel, mir in BWL und Management theoretisches und praktisches Wissen anzueignen. Durch das Studium an der TUHH habe ich mir viele Kenntnisse in diesen Bereichen erarbeiten können, die ich jetzt bei meiner täglichen Arbeit anwende. Meine gegenwärtigen Zuständigkeiten sind die Förderung von Prozess-Verbesserungsinitiativen in meinem Unternehmen und das Management von IT-Projekten.

Welche Tipps haben Sie für einen guten Berufseinstieg in Ihrer Branche?
Seien Sie aufgeschlossen, couragiert und mutig. Es ist alles eine Frage der Einstellung und der Persönlichkeit. Firmen stellen Sie trotz Ihrer fehlenden
Erfahrung ein, trennen sich aber auch schnell wieder von Ihnen, wenn Sie nicht zur Firma passen. Sorgen Sie außerdem dafür, dass Sie während Ihres
Studiums an möglichst vielen praktischen Projekten mitarbeiten, sich viele unterschiedliche Fertigkeiten aneignen und jede Menge Erfahrung sammeln. Zu guter Letzt sollten Sie keine Angst davor haben, Ratschläge
einzuholen – aber nicht von gleichaltrigen Freunden, sondern von älteren Kommilitonen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus und welche Kompetenzen brauchen Sie dafür?
In der modernen Geschäftswelt gibt es keinen typischen Arbeitstag. Ich habe mit vielen unterschiedlichen Menschen auf der ganzen Welt
zu tun, reise viel und organisiere zahlreiche Workshops. Diese müssen vor- und nachbereitet werden, bestehende Projekte gesteuert und neue implementiert werden… Es macht unglaublich viel Spaß, wenn einem diese Art zu Arbeiten gefällt.

Wenn Sie der Präsident der TUHH wären, …
… wäre ich zunächst einmal stolz auf meine Errungenschaften. Zudem würde ich mich vergewissern, dass ich mit den Studierenden in Verbindung bleibe, in einem offenen Dialog mit ihnen stehe und mir ihre Verbesserungsvorschläge anhöre, um die TUHH gegenüber anderen Hochschulen wettbewerbsfähig zu halten.